Was sind Winterhärtezonen?

Die Winterhärtezonen, kurz WHZ genannt, geben an, welche tiefste Temperatur eine bestimmte Pflanzenart ohne Schäden überstehen kann. Die Winterhärtezonen werden für jede Region Deutschlands definiert und in Karten dargestellt. Das System wurde erstmals in den USA unter dem Namen USDA angewandt mit 26 Winterhärtezonen von 1a bis 13b. In Deutschland kommen hiervon nur die Klimazonen 8a bis 6b vor. Die Winterhärtezonen im Einzelnen:

6a: −23,3 °C bis −20,5 °C

6b: −20,4 °C bis−1 7,8 °C

7a: −17,7 °C bis −15,0 °C

7b: −14,9 °C bis −12,3 °C

8a: −12,2 °C bis −9,5 °C

8b: −9,4 °C bis −6,7 °C

Wer einen Wintergarten besitzt und diesen im Winter beheizt, für den sind auch die folgenden Temperaturwerte relevant, wobei hier die Winterhärtezonen zu „Heizzonen“ werden.

9a: −6,6 °C bis −3,9 °C

9b: −3,8 °C bis −1,2 °C

10a: −1,1 °C bis +1,6 °C

10b: +1,7 °C bis +4,4 °C

11a: +4,5 °C bis +7,2 °C

11b: +7,2 °C bis +10,0 °C

12a: +10,0 °C bis +12,8 °C

12b: +12,8 °C bis +15,6 °C

In wintermilden Lagen wie dem Rheintal mit der Winterhärtezone 7a können viele mediterrane Pflanzen wie Erdbeerbaum (Arbutus), Zistrose (Cistus) oder Feigen (Ficus) ausgepflanzt werden. An der Nord- und Ostseeküste sind bei Winterhärtezone 8a noch mehr Exoten möglich. Allerdings suggerieren die Winterhärtezonen eine mathematische Genauigkeit, an die sich die Natur in der Regel nicht hält. Denn neben den messbaren Minimaltemperaturen hängen Pflanzen von vielen anderen Witterungsfaktoren ab. Zum Beispiel ist eine offen dem Wind ausgesetzte Pflanze bei gleicher Thermometer-Temperatur stärkerem Stress ausgesetzt als ein Exemplar, das geschützt an einer Hauswand steht. Pflanzen in schwerem, nassem Boden ertragen weniger Minusgrade als die gleichen Gartengäste auf trockenem, sandigem Boden. Schützlinge, die mit Stress im Sommer zu kämpfen hatten (z.B. Schädlinge, Trockenheit) gehen geschwächt in den Winter und verhalten sich unter Umständen nicht gemäß ihrer für die Art definierten Winterhärte. Deshalb sind Winterhärtezonen ein sehr guter Anhaltspunkt, was in Ihrem individuellen Garten zu Hause möglich ist, der einzelne Standort mit allen Wetterfaktoren aber entscheidet letztlich über die Artenwahl.

Sind Torf und Humus gute Pflanzerden?

Reiner Humus (z. B. ausgereifter Gartenkompost) oder gar reiner Torf wäre für Kübel- und Wintergartenpflanzen ungeeignet. Diese organischen Bestandteile würden als Bestandteile von Kübelpflanzenerde dazu führen, dass durch die Zersetzung bald zu wenig Erde an der Wurzel für deren Wohlergehen sorgen kann. Positiv ist, wenn das Pflanzsubstrat mit natürlichen Mineralen angereichert wird.

1. Ton: Trockener Ton ist ein graues Puder. In Verbindung mit Wasser wird er schmierig und setzt sich in den Rillen der Haut fest – ein Zeichen für seine Fähigkeit, viel Wasser zu speichern und zu quellen. Auch Nährstoffe werden in großen Mengen gebunden. Gleiches gilt für Tonminerale wie Kaolinit, Montmorillonit oder Illit.

2. Vermiculit: Dieses Magnesium-Aluminium-Eisensilikat ist ein Naturmineral, das gelb bis braun gefärbt ist und eine hohe Speicherfähigkeit für Wasser und Luft hat. Seine Struktur gleicht übereinanderliegenden Kristallplättchen, in deren Zwischenräumen sich kleinste Moleküle einlagern. Damit lockert es Erden auf und macht sie zugleich speicherfähig. Vermiculit verrottet nicht und hat einen neutralen pH-Wert.

3. Perlit: Sehr ähnlich ist das weiße Naturmineral Perlit. Es hat eine Luftaufnahmekapazität von 40 bis 50 % und ist sehr leicht (90 g/l). Es wird daher gerne für Innenraumsubstrate eingesetzt, die leicht sein sollen.

4. Urgesteinsmehle: Diese fein gemahlenen Gesteine entstehen als Abfallprodukte des Bergbaus. Sie sind je nach Ausgangsgestein sehr unterschiedlich in ihrer Zusammensetzung. Die Eigenschaften sind eine leichte Düngewirkung sowie eine verbesserte Wasser- und Nährstoffspeicherung.

Hochwertige Kübelpflanzenerde zeichnet sich durch grobkörnige Anteile (z.B. Lavagrus, Blähton, Ziegelsplit, Kies) aus, die sie locker und luftig hält und einer Verschlämmung vorbeugt. Die drei erstgenannten verfügen zudem über eine hohe Speicherfähigkeit für Wasser. Ausgewogene Humusanteile garantieren, dass Wasser- und Nährstoffe in größeren Mengen gespeichert werden können. Hohe Torfanteile sind kein Qualitätsmerkmal.

Hanfpalmen im Garten auspflanzen?

DIE HÄUFIGSTEN FRAGEN ZUR HANFPALME

Kann man Hanfpalmen dauerhaft in den Garten pflanzen? 
Ja, denn Hanfpalmen werden der Winterhärtzone 7 zugeordnet, was einer Frosttoleranz von bis zu minus -15 °C entspricht. Sie werden sicherlich im Internet hierzu abweichende Angabe nach unten oder oben finden. Dieser Wert ist aus unserer Sicht eine sichere Angabe, da der Winter nicht nur aus Kälte, sondern auch aus Nässe, Wind und starken Temperaturwechseln besteht und die Pflanzengröße und -gesundheit eine große Rolle spielen etc.

Müssen Hanfpalmen im Winter eingepackt werden? 
Hanfpalmen brauchen keinen Wärmemantel, sondern lediglich einen Schutz vor Nässe an der Palmenspitze. Dazu genügt es, die Wedel locker zusammenzubinden und mit einem Vlies zu umhüllen, das den Großteil der Feuchtigkeit ableitet, zeitgleich aber genügend Luft und Licht zu den Wedeln durchlässt. Grundverkehrt wäre eine Hülle aus Plastikfolie!

Wie schnell wachsen Hanfpalmen? 
Sehr langsam, im Idealfall ist mit einem Jahreszuwachs von 5 cm zu rechnen.

Welchen Boden brauchen Hanfpalmen? 
Die Wurzeln stellen keine Ansprüche und gedeihen in jedem durchlässigen Gartenboden, der im Winter nicht zu Staunässe neigt. Nur reine Lehmböden scheiden aus und müssen im Pflanzbereich mit reichlich grobem Sand oder Kies sowie Humus aufgebessert werden.

Brauchen Hanfpalmen sonnige Plätze? 
Nein, sie wachsen in vollsonnigen wie halbschattigen Lagen, wobei vor allem im Winter ein absonniger Platz von Vorteil ist. Ideal sind daher Pflanzorte, die bei tiefem Sonnenstand im Winter von Gebäuden beschattet, im Sommer bei hohem Sonnenstand vollsonnig sind.

HANFPALMEN (Trachycarpus fortunei) haben ausgepflanzt im Garten selbst mit strengem Dauerfrost keine Probleme. Und eine schneebedeckte Palme – Sie werden es zugeben – ist im heimischen Garten ein wirklich außergewöhnlicher Anblick! Der einzige Schutz, den Hanfpalmen im Winter brauchen, ist ein Schutz der Stammspitze vor Nässe, da unsere Winter mit Regen, Graupel und Schneefällen zusammengenommen sehr feucht sind. Das Einpacken der Blätter ist in 15 Minuten erledigt: Mit Beginn des winterlichen Dauerfrosts, der in vielen Regionen Deutschlands erst im Januar/Februar einsetzt, klappt und bindet man die Wedel locker nach oben zusammen und schlägt ein Vlies darum – keine Plastikfolie! Das Vlies hält/leitet einen Großteil der Niederschläge ab, lässt aber genügend Licht und Luftaustausch zu, so dass die Blätter gesund bleiben. Neben der klassischen Hanfpalme sind bei Sammlern die sehr langsamwüchsigen Wagner’s Hanfpalmen (Trachycarpus wagnerianus) beliebt. Ihre Blätter bleiben kleiner, kompakter und damit sehr stabil, was ihnen den Ruf einträgt, noch winterfester zu sein.
–> Hanfpalme

Die 10 besten Pflanzen fürs Büro

Benjamini, Drachenbaum und alle Arten von Ficus bevölkern die Büros der Republik zur Innenraumbegrünung. Doch viele von Ihnen haben Lust auf optische Abwechslung, auf etwas Neues aus der Vielfalt der Botanik. Deshalb haben wir aus dem Sortiment von www.flora-toskana.com die besten Arten zur Innenraumbegrünung zusammengestellt.

Platz 1: Paradiesvogelblume (Strelitzia reginae)
Die immergrünen Blattschmuckpflanzen sind ausgesprochen pflegeleicht und tolerieren es sehr gut, wenn man gelegentlich das Gießen vergisst. Die flächigen Blätter sind Staubfänger, auf denen sich der Staub in dicken Lagen absetzt und hier leicht abgewischt werden kann.

Strelitzia reginae – Paradiesvogelblume, Bird of Paradise, Strelitzia

Platz 2: Papyrus (Cyperus papyrus)
Da Echter Papyrus viel Wasser verbraucht, verdunstet er auch viel davon und befeuchtet dadurch die Büroluft. Obendrein sehen seine Halme filigran aus und beanspruchen nicht viel Platz. Achtung: Gießen Sie Papyrus häufig und reichlich, aber setzen Sie die Töpfe nicht dauerhaft unter Wasser. Abgestandenes Wasser enthält keinen Sauerstoff und lässt die Wurzeln faulen.

Cyperus papyrus – Papyrus, Papyrusstaude, Paper Plant

Platz 3: Eisenholzbaum (Metrosideros excelsa)
Mit seinen grauen, weichen Blättern sorgt der Eisenholzbaum für mediterranes Flair, obwohl er aus Neuseeland stammt. Die immergrünen, dichten Sträucher sind ausgesprochen pflegeleicht und schädlingsfrei und passen sich an alle Temperaturen von 3 °C bis dauerhaft 24 °C an.

Metrosideros excelsa – Eisenholzbaum, Pohutukawa, New Zealand Christmas Tree

Platz 4: Baum-Strelitzie (Strelitzia nicolai)
Sie sehen Bananen-Stauden zum Verwechseln ähnlich und versprühen ad hoc tropisches Flair, auch wenn sie nicht mit den echten Bananen (Musa) verwandt sind. Ihre großen, festen Blätter machen Baum-Strelitzien robust und pflegeleicht. Sie tragen zur Luftreinhaltung bei, denn auf den großen Blattflächen setzt sich Staub leicht ab und kann hier regelmäßig mit einem feuchten Tuch entfernt werden.

Strelitzia nicolai – Baum-Strelitzia, Natal-Paradiesvogelblume, Giant Bird of Paradise

Platz 5: Feuer-Palme (Archontophoenix alexandrae)
Als schlanke, moderat wachsende Palme nimmt die pflegeleichte Feuerpalme direkt am Fenster nicht zu viel Platz weg und neigt ihre Wedel elegant über Ihren Sitzplatz oder Schreibtisch. Da fühlt sich Büroarbeit fast wie Urlaub an!

Archontophoenix alexandrae – Feuerpalme, Feuer-Palme, Herrscherpalme, Alexandra Palm, King Palm, Bangalow Palm, Piccabeen Palm

Platz 6: Petticoat-Palme (Washingtonia robusta)
Statt schlank und rank wie die vorgenannte Palme, kommt die amerikanische Petticoat-Palme wuchtig und mächtig daher. Genau das Richtige für Büro-Standorte, die repräsentieren sollen, z.B. für Konferenzräume oder Eingangshallen. Die schnellwüchsigen Palmen brauchen viel Wasser und befeuchten damit die Raumluft.

Washingtonia robusta – Petticoatpalme, Petticoat-Palme, Priester-Palme, Washington-Palme

Platz 7: Wüstenrose (Adenium obesum)
„Klein, aber fein“ ist das Motto der Wüstenrosen, die sich mit großen Trompetenblüten schmücken. Die Sukkulenten benötigen wenig Wasser und wachsen sehr langsam, so dass sie auch im kleinsten Büro Platz finden.

 

 

Adenium obesum – Wuestenrose, Desert Rose, Mock Azalea

Platz 8: Flaschen-Palme (Hyophorbe)
Mit ihren im Alter bauchigen Stämmen und kurzen, festen Wedeln behalten Flaschenpalmen Zeit ihres Lebens Büroformat, entgiften die Luft über die Photosynthese und befeuchten sie, um Ihre Atemwege zu entlasten.

Platz 9: Frangipani (Plumeria rubra)
Den Wuchs dieser in aller Welt geschätzten Blütenpflanzen mag man – oder man mag ihn nicht. Wer auf außergewöhnliche Pflanzen mit außergewöhnlichem Wuchs steht, wird mit den großblättrigen, zigarrenstämmigen Tropenkindern seine pure Freude haben, spätestens dann, wenn sie blühen und ihren porzellanschönen Flor präsentieren. Der Durst der Frangipanis ist sehr mäßig, so dass der Pflegeaufwand gering bleibt und es übers Wochenende nichts macht, wenn keiner gießt.

Plumeria rubra – Frangipani, Plumerie, Temple Tree, Frangipanier
Plumeria rubra – Frangipani, Plumerie, Temple Tree, Frangipanier

Platz 10: Proteen und Nadelkissen (Protea und Leucospermum)
Mit ihren riesigen, bizarren Blüten und langen Blütezeit sind beide Arten wahre Schätze fürs Büro. Allerdings sollte man ein Faible für Pflanzen mitbringen und sich sorgfältig um sie kümmern, denn die südafrikanischen Schönheiten brauchen eine konstante Bodenfeuchte. Nichts für Anfänger, aber umso schöner für echte Pflanzen-Fans.

Protea cynaroides – Königs-Protee, Koenigsprotee, Giant Protea, Schimmerbaum, Silberbaum
Leucospermum cordifolium – Nadelkissen, Pincushion, Pin-Cushion

Bestellen Sie sich Ihren Favoriten für Ihr Büro/Kanzlei/Praxis! Über die Links in den Zwischenüberschriften gelangen Sie direkt zur ausführlichen Pflanzenbeschreibung mit Pflegeanleitung und natürlich ist dort auch gleich der „Bestell-Button“ damit Sie bald schon in den Genuss Ihrer Favoriten kommen können.

Exotische Pflanzen für Volieren mit Papageien und Sittichen

TROPISCHE PARADIESE FÜR VOGELHALTER
Pflanzen in Wohnräumen schaffen nicht nur für Sie selbst eine gemütlichere, entspanntere Atmosphäre. Sie verbessern überdies das Raumklima, da sie die Luftfeuchte erhöhen, Staub herausfiltern und Sauerstoff produzieren. Für Ihre gefiederten Gäste wie Papagei, Sittich und Co bieten sie die Möglichkeit, einen Hauch von Heimat in den Alltag zu zaubern: Viele Papageien- und Sitticharten stammen aus tropischen Regionen mit üppiger Vegetation und exotischer Blütenvielfalt. Doch welche Pflanzen aus aller Welt, die Mannshöhe erreichen und Landeplätze für Vögel beim Freiflug bieten können, sind geeignet, um mit unseren tierischen Begleitern den Wohnraum zu teilen?

DAS LICHT ENTSCHEIDET ÜBER DEN ERFOLG 
Pflanzen leben nicht von Luft, Wasser und Liebe allein, sondern vor allem vom Licht (zum Thema Wasser siehe Tippkasten unten). Und das ist in Wohnräumen grundsätzlich Mangelware! Pflanzen können nicht das gesamte Lichtspektrum für den Energieaufbau durch Photosynthese nutzen, sondern nur einen Ausschnitt daraus. Eine gute Portion dieses Anteils aber filtern die Fensterscheiben heutiger Wärmeschutzgläser aus dem Tageslicht heraus. Deshalb ist es in Räumen, die das menschliche Auge als sehr hell empfindet, für Pflanzen eher dunkel. Gardinen, Vorhänge, Markisen und Nachbargebäude, die ihren Schatten auf das Fenster werfen, reduzieren die Lichtausbeute nochmals. Doch deshalb sind Pflanzen in Wohnräumen nicht ausgeschlossen. Im Gegenteil: Die Auswahl unter den Schatten bis Halbschatten verträglichen Arten ist groß genug, um für Jeden etwas Passendes zu finden. Sie haben richtig gelesen: In europäischen Zimmern fühlen sich diejenigen Pflanzen wohl, die in ihrer Heimat mit wenig Sonne auskommen und beispielsweise im Unterholz der Regenwälder oder anderen lichtarmen Zonen wachsen und hier ihren Flor in reicher Zahl hervorbringen.

WELCHE PFLANZEN ÜBERLEBEN IN VOLIEREN?
Pflanzen, die mit Mensch und Vogel die Zimmer teilen sind nur in den Zeiträumen der Neugier scharfer oder spitzer Schnäbel ausgesetzt, in denen die Vögel frei fliegen. In einer Voliere dagegen sind Pflanzen keine Minute sicher. Sträucher können hier oft gar nicht so schnell neue Blätter treiben wie die vorhandenen abgeknabbbert werden. Das schwächt sie auf Dauer erheblich. Gräser und grasartige Pflanzen vertragen ständige Blattverluste dagegen weit besser. Denn sie wachsen aus den unterirdisch gelegenen Vegetationspunkten laufend nach – genau wie der Rasen im Garten, dem das ständige Mähen auch nichts ausmacht. Ganzjährig mit Zimmerbedingungen kommen einige Bambusarten zurecht, ebenso das Zuckergras (Pogonatherum), einige Seggen (Carex) sowie Binsen (Juncus) und Simsen (Scirpus). Der Echte Papyrus (Cyperus papyrus) ist ein imposantes Gras, dessen Halme bei Landeversuchen schwerer Vögel jedoch zu knicken drohen. Deshalb scheidet er bei Papagei und Co. Aus. Zu den Grasartigen, die in Innen-Volieren Verwendung finden können, zählen beispielsweise Schlangenbärte (Ophiopogon), den als grünblättrige oder rotblättrige Varianten erhältlich sind. Beide sind immergrün und werden rund 20 cm hoch. Gleiches gilt für Liriope (Liriope), einer Vertreterin der Maiglöckchengewächse mit grasartigem Wuchs. Die blaue Pfauenblume (Dietes iridioides) oder die gelbe Pfauenblume (Dietes bicolor) zählen zu den Schwertliliengewächsen, von denen sie die herrlichen Blüten geerbt haben. Sie lassen von innen heraus immer neue Blätter sprießen und gleichen dadurch eventuelle Verluste aus.

BANANEN – TROPENSPASS FÜR ZWEIBEINER UND -FLÜGLER

Auch wenn Ihre Lieblinge die Blätter gelegentlich anknabbern und einreißen werden, bieten Bananen gute Optik und Genuss für Volieren. Weltweit gibt es tausende von Bananen-Arten und –Sorten. Aber nur wenige davon sind in Nordeuropa in Kultur. Und lediglich von einer Gruppe können Sie die großfrüchtigen Bananen ernten, wie wir sie von den Auslagen der Obsttheken kennen. Die Ess-Banane (Musa x paradisiaca, Musa acuminata) in Sorten wie ‚Cavendish‘ oder ‚Dwarf Cavendish‘ bringen auch hierzulande regelmäßig Blüten und Früchte hervor. Nicht nur in Botanischen Gärten, sondern auch bei Pflanzenfans zu Hause. Die Sorte ‚Dwarf Cavendish‘ ist deutlich schwachwüchsiger und stößt auch im Alter nicht an die Zimmerdecke, sondern kann schon bei Brusthöhe Früchte hervorbringen. Voraussetzungen sind ein entsprechendes Alter und eine Dicke der Stämme, damit die Stauden (es sind keine Bäume!) die Kraft für die Blüten- und Fruchtbildung aufbringen können. Je nach Standortbedingungen können dies fünf, sechs, aber auch deutlich mehr Jahre sein. Nach der Ernte stirbt der fruchttragende Trieb ab – die Seitenableger aber überleben und sichern den Fortbestand der volltropischen Pflanzen, die ganzjährig einen Platz im Zimmer bei hoher Boden- und Luftfeuchte bevorzugen. Braune Blattränder und Spitzen sind meist ein Zeichen von zu trockener Luft, wie punktiert aussehende Blätter die Folge von Schädlingen. Spinnmilben saugen die Blattzellen leer und lassen sie hell erscheinen. Gegen diesen klassischen Bananen-Schädling helfen nur Mittel aus dem Fachhandel, die speziell gegen die Spinnentiere ausgewiesen sind (Beratung im Fachhandel). Während und nach der Behandlung sollten die Pflanzen nicht in Reichweite Ihrer Schützlinge stehen. Pflanzenschutzmittel werden zwar abgebaut und verlieren ihre Wirkung mit zunehmendem Abstand von der Behandlung. Doch genaue Angaben, wie lange es dauert, bis die Wirkstoffe auf und in der Pflanze abgebaut sind, geben die Hersteller nicht. Ein Wert von drei bis vier Wochen Wartezeit kann als Anhaltswert gelten.

DER ROTSCHOPF UNTER DEN BANANEN
Zierbananen punkten im Vergleich dazu nicht in erster Linie mit Früchten, sondern mit dem Schmuck ihrer Blätter. Die bekanntesten sind dabei die Zierbananen namens Ensete sowie deren Sorte `Maurelii´. Erstere bildet breite, rein grüne Blätter aus, letztere überzieht ihre Blattunterseiten mit Bordeauxrot. Auch ihre Blattoberseiten tragen rote Einschlüsse, was sie zu einem ganzjährigen Farbtupfer in Wohnräumen macht. Der Lichtbedarf ist wie der aller Bananen gering. Ein Platz direkt am Fenster ist nicht nötig, bis zu einem Meter Entfernung werden gut toleriert, alternativ wählt man ein Ost- oder Westfenster. Wichtig vor allem für die Wintermonate ist ein Stand mit größtmöglicher Entfernung zu Heizkörpern. Denn hier ist die Luftfeuchte so niedrig, dass es im Winter zu braunen Blatträndern kommen kann. Gegensteuern lässt sich mit mehrmaligem Überbrausen oder Besprühen pro Woche.

EIN GENUSS FÜRS AUGE
Gleiches gilt für weitere Zierbananen, die bislang ohne signifikanten, deutschen Namen geblieben sind: Musa ornata und Musa velutina. Sie zeichnen sich durch deutlich schmalere Blätter und einen schlanken Wuchs aus. Ihre Blätter sind grün bis bläulich grün, ihr Reiz liegt in den aufrechten, attraktiven, rosafarbenen Blüten, die sich bereits im zarten Alter von zwei bis drei Lebensjahren bilden.

KURIOSUM FÜR VÖGEL UND IHRE HALTER 
Eine gesonderte Stellung unter den Bananen nimmt die Golden-Lotus-Banane (Musella lasiocarpa) ein. Sie stammt nicht aus den Tropen, sondern aus China. Ihre Blätter tragen einen markanten, graublauen Schimmer, ihre „Stämme“ erreichen kaum mehr als Hüfthöhe. Ab einer Dicke, die etwa im vierten bis fünften Lebensjahr erreicht ist, entwickelt sich am „Stamm-Ende“ eine aufrechte gelbe Blüte, die an Lotusblüten erinnert. Sie blüht bis zu neun Monate lang – rekordverdächtig! Dabei entfaltet sie immer neue Blütenblattkränze und bildet kleine Früchte, die jedoch den Verzehr nicht lohnen. Nach diesem Kraftakt stirbt der Haupttrieb ab, die Pflanze aber lebt in ihren Seitenablegern weiter. Während der Wintermonate verlieren diese ihre Blätter, um im Frühjahr aus der Mitte heraus neue Wedel zu treiben. Der Standort sollte hell sein, die Temperatur können Sie zwischen „gerade frostfrei“ und „zimmerwarm“ wählen.

Profi-Tipps zur Pflanzenauswahl

Hier erhalten Sie Profi-Tipps, welche Pflanzen sich für bestimmte Standorte am Besten eignen:

Exotische Früchte und mediterrane Obstbäume hierzulande pflanzen – welche sind geeignet?

SÜDLÄNDISCHE NUTZPFLANZEN
Die häufigste Frage vorweg: Leider kann man Oliven (Olea europaea) in der Regel nicht in einem deutschen Garten auspflanzen. Selbst die robustesten Sorten wie Frantoio tragen ab minus -10 °C erhebliche Schäden davon, andere Standardsorten oder aus Samen herangewachsene Pflanzen können schon bei geringen Minusgraden in Mitleidenschaft gezogen werden. Granatäpfel (Punica granatum) und Wollmispeln (Eriobotrya japonica) können in wintermilden Lagen wie den Weinanbaugebieten mit sorgfältigem Schutz zu dauerhaften Gartengästen werden, sind aber für Einsteiger, die frisch einen Garten im mediterranen Stil anlegen möchten, (noch) nicht zu empfehlen. Aber viele andere sind frostfest genug, um unsere Gärten nördlich der Alpen zu bereichern. Es sind folgende:

Die FEIGE (Ficus carica) ist dagegen ein Kandidat zum Auspflanzen, und zwar nicht nur werbewirksam vermarktete Sorten wie die Bayernfeige Violetta, sondern viele Feigen-Sorten. Frost bis minus -12 °C werden ohne Schutz gemeistert, mit Schutz auch deutlich tiefere Werte. Und selbst wenn es zu Erfrierungen der Zweige kommen sollte, treiben Feigen aus unteren Stammpartien wieder aus, ja sogar aus den Wurzeln. Dass man eine Feige selbst in einem strengen Winter ganz verliert, ist daher sehr unwahrscheinlich. Wichtig: Pflanzen Sie keine Wildfeige, die für ihren Fruchtansatz auf eine Wespenart angewiesen ist, die hierzulande nicht auftritt. Gezüchtete Feigen-Sorten brauchen dagegen keine Insekten, gleich welcher Art: Sie setzen sogar ganz ohne Blüten oder Vorfrüchte sofort leckere Feigen an.

Ficus carica – Feige, Feigenbaum, Echte Feige, Fig, Fig Tree

DREIBLÄTTRIGE ORANGEN (Poncirus trifoliata) und ihre Sorte –Flying Dragon- machen es möglich, sogar Zitruspflanzen hierzulande dauerhaft im Garten zu kultivieren. Denn beide vertragen reichlich Frost, versetzen den Betrachter mit ihrem bizarren Wuchs und den wollig überzogenen Früchten, die im Herbst reif werden, in Erstaunen. Um die Rinde im Winter vor Rissen durch starke Temperaturschwankungen zu schützen, hängt man Fichtenreisig hinein oder umhüllt sie mit Schattiernetz.

Citrus – Zitrus, Zitrusbaum, Citrusbaum, Zitrusbaeumchen
Citrus – Zitrus, Zitrusbaum, Citrusbaum, Zitrusbaeumchen

Ein Leckerbissen, den man frisch und vollreif nur auf südländischen Märkten findet, offeriert Ihnen eine eigene KAKI (Diospyros kaki, Diospyros lotus) im Garten. Hierzulande in den Obstregalen ist nur die Sharon-Frucht, eine israelische Kaki-Sorte erhältlich, deren Fruchtfleisch hart und wenig aromatisch ist im Vergleich zu den gelee-weichen, saftigen, fruchtigen Kakis des Mittelmeerraums. Wählen Sie für Ihren eigenen Kakibaum einen geschützten Platz, z. B. inmitten anderer Obstbäume, damit die Spätsommer- und Herbsttage für die Vollreife der Früchte voll ausgenutzt werden können.

Diospyros kaki – Kakipflaume, Kaki, Kakibaum, Persimmon, Sharon-Frucht, Sharonfrucht

ERDBEERBÄUME (Arbutus unedo) werden erst in hohem Alter ihrem Baum-Titel gerecht – und das auch nur an ihren Heimatstandorten. Hierzulande wachsen Erdbeerbäume zu vielzweigigen, immergrünen Sträuchern bis Großsträuchern heran. Ihre weißen, zu Trauben vereinten Blütenglocken öffnen sich bevorzugt im Herbst, können aber genauso gut im Frühling oder Sommer läuten. Es folgen zur Vollreife knallrote, kugelrunde Früchte, auf deren Schale außen die Samen sitzen – wie bei den Erdbeeren. Die Früchte haben hohen Zierwert und sind essbar.

Arbutus unedo – Erdbeerbaum, Strawberry Tree, Manzanita

BRUSTBEEREN (Ziziphus jujuba), auch Chinesische Datteln genannt, sind zwar in den Mittelmeerländern mit dem Einzug moderner, großfrüchtiger Obstsorten aus vielen Gärten verdrängt worden, aber man findet sie noch – und hierzulande immer häufiger. Denn die ungewöhnlichen, bewehrten Nutzpflanzen bringen erdbeergroße, braunschalige Früchte mit knackig-apfelartigem Fruchtfleisch hervor.

Ziziphus jujuba – Chinesische Dattel, Brustbeere, Jujuba, Jujube

MANDELBÄUME (Prunus dulcis) verheißen nicht nur eine eigene Ernte echter Mandeln, sondern eine fulminante Mandelblüte im Frühjahr. Die Pflanzen selbst, die die Größe eines durchschnittlichen Obstbaums erreichen, vertragen normale Winter problemlos (Winterhärtezone 7), der frühen Blüte setzen jedoch zuweilen Spätfröste ein verfrühtes Ende. Reifen dagegen aus den hübschen Blüten Früchte heran, haben Sie im Herbst jede Menge dicke Nüsse zu knacken.

Prunus dulcis – Echter Mandelbaum, Echte Mandel, Mandelbaum

KIWIS (Actinidia)  (oder auch HIER zur Sorte Jenny) sind nicht nur hervorragend für die Begrünung von Pergolen, Wandspalieren oder als Sichtschutz geeignet. Sie bringen obendrein leckere Früchte hervor, die längst nicht mehr nur in Neuseeland, sondern in weiten Teilen des Mittelmeerraums in Plantagen angebaut werden. Wer nur Platz für eine dieser starkwüchsigen Pflanzen hat, pflanzt eine selbstfertile Sorte wie -Jenny-, bei Raum für Zwei bieten sich großfrüchtige, weibliche Sorten wie -Hayward- nebst eines männlichen Bestäubers wie -Tomuri- an. Mit Winterhärtezone 6 gehen Sie bei Kiwis hinsichtlich der Frosttoleranz auch dann auf Nummer sicher, wenn sie keinen Winterschutz betreiben. Und sollte in einem strengen Winter doch der ein oder andere Trieb zurückfrieren, wird das sommerliche, kräftige Wachstum diesen Verlust mehr als wett machen.

Actinidia – Kiwi, Kiwipflanze, Kiwiranke, Kiwifrucht, Chinesische Stachelbeere

Sind Tontöpfe wirklich besser als Plastiktöpfe?

Bei der Materialwahl für Pflanztöpfe klaffen Meinung und Praxis weit auseinander. Während Privatleute meist auf Ton schwören, haben Profi-Gärtner schon seit Jahrzehnten auf Plastik umgestellt. Und das nicht nur aus Kosten- und Haltbarkeitsgründen. Die Praxis zeigt, dass sich Pflanzen in Kunststoffgefäßen dauerhaft wohler fühlen und leichter zu pflegen sind! Die Gründe liegen vor allem in der wasserabweisenden Eigenschaft der Plastikgefäße: sie nehmen im Gegensatz zu Tontöpfen keine Feuchtigkeit auf. Alles Gießwasser wird von der Erde gespeichert und lässt sich genau dosieren. Bei Tontöpfen nehmen dagegen die Gefäßwände Wasser auf und geben es über einen undefinierbaren Zeitraum – abhängig von Witterung und Pflanzenzustand – an die Erde ab. Durch die Verdunstung des Wassers über die Wände kühlen die Pflanzenwurzeln überdies aus, denn bei der Umwandlung von Wasser in Wasserdampf wird Energie verbraucht. Im Sommer mag dies von Vorteil sein, im Winter aber kann die Verdunstungskälte zu einer schädlichen Unterkühlung der Pflanzenwurzeln führen. Wurzeln folgen zudem der Wasserquelle. Sind die Topfwände ständig feucht, lagern sich hier reichlich Feinwurzeln an – und nehmen bei Trockenheit oder Hitze entsprechend leicht Schaden. Ein empfindlicher Verlust, da vor allem die Feinwurzeln für die Wasser- und Nährstoffaufnahme verantwortlich sind.

Bäume für den mediterranen Garten in Mitteleuropa

BLÜTENBÄUME FÜR MEDITERRANE GÄRTEN HIERZULANDE
Gehen Sie auf Entdeckungsreise, welche ungeahnten Schönheiten Sie in Ihren Garten pflanzen können, über die Nachbarn und Freunde sicher staunen werden.

Neben einem Mandelbaum (Prunus dulcis) darf in einem mediterran gestalteten Garten nördlich der Alpen ein JUDASBAUM (Cercis) – oder gleich zwei sicher nicht fehlen. Denn Sie haben die Wahl haben zwischen dem grünblättrigen Judasbaum (Cercis siliquastrum) und dem rotblättrigen Kanadischen Judasbaum -Forest Pansy- (Cercis canadensis). Beide sind unseren Wintern ausgepflanzt im Garten gewachsen und begeistern im Frühling mit einer Fülle rosafarbener Blüten, die direkt den Zweigen entspringen, und im Sommer mit herzförmigen Blättern. Da der Kanadische Judasbaum (Cercis canadensis) der Winterhärtezone 7 zugeordnet wird, braucht er keinerlei Winterschutz.

Cercis canadensis, Cercis canadensis Forest Pansy – Kanadischer Judasbaum, Redbud
Cercis siliquastrum – Judasbaum, Gewoehnlicher Judasbaum, Judas Tree, Love Tree

KREPPMYRTEN (Lagerstroemia indica) sind dank ihrer spätsommerlichen Blüte nicht nur im Mittelmeerraum als kleine Alleen oder Vorgartenbäume beliebt, sondern finden auch hierzulande immer mehr Anhänger. Mit Winterhärtezone 7 ist sie, eingebunden in den Garten, ohne Schutz gartentauglich und begeistert mit der Leuchtkraft ihres Flors.

Lagerstroemia indica Rosea, rosa – Rosa Kreppmyrte, Rosafarbene Kraeuselmyrte, Indische Kräuselmyrte, Pride-of-India, Queen’s Crape Myrtle

IMMERGRÜNE MAGNOLIEN (Magnolia grandiflora) vereinen Blatt- und Blütenschmuck auf herrliche Art. Die immergrünen Blätter erinnern auf den ersten Blick an Gummibäume – doch anders als diese hält sie mit Winterhärtezone 6 selbst strengen Frost Stand. Im Sommer punktet sie zusätzlich mit riesigen, intensiv duftenden, schneeweißen Blüten. Einzig achten muss man im Sommer wie im Winter (!) auf eine ausreichende Bodenfeuchte, d. h. bei Dürre im Sommer und ebenso im Winter bei sonnigem Wetter wässern, damit es nicht zu Frosttrocknis kommt.

Magnolia grandiflora – Immergruene Magnolie, Duftende Magnolie, Bull Bay, Evergreen Magnolia, Southern Magnolia

SEIDENBÄUME (Albizia julibrissin) zählen mit zu den schönsten Blütenbäumen, die der Exoten-Garten zu bieten hat. Ihre rosa-weißen Pinselblüten schmücken das feine Fiederlaub im Hochsommer zu hunderten. Seidenbäume sind gut kälteverträglich (WHZ 7-8), sofern eine gleichmäßige Bodenfeuchte auf niedrigem Niveau gewährleistet ist. Staunässe gilt es zu vermeiden.

Albizia julibrissin – Seidenbaum, Schlafbaum, Seidenakazie, Silk Tree

TULPENBÄUME (Liriodendron tulipifera) blühen so wundersam, wie ihr Name vermuten lässt. Ihre grün-orangefarbenen Blüten sind tulpenförmig, ihr Laub erinnert an Entenfüße und färbt sich im Herbst leuchtend gelb. Die international gängige Einstufung in Winterhärtezone 6 macht Winterschutzmaßnahmen überflüssig.

Liriodendron tulipifera – Tulpenbaum, Amerikanischer Tulpenbaum, Canary Whitewood, Tulip Polar, Tulip Tree

BLAUGLOCKENBÄUME (Paulownia tomentosa) stellen die bei Bäumen seltene Blütenfarbe Blau in bis zu 30 cm langen, aufrechten Rispen zur Schau – ein himmlisches Erlebnis, das ein Stück südländisch-üppige Urlaubsgefühl zu uns in den Norden holt.

Paulownia tomentosa – Blauglockenbaum, Kaiserbaum, Kaiserpaulownie

MEDITERRANE EICHEN wie die Korkeichen (Quercus suber) zählen zwar nicht zu den Blütenbäumen, sehr wohl aber zu den mediterranen Charakterpflanzen, die in wintermilden Gegenden Deutschlands ein Auspflanzen im Garten erlauben.

Quercus suber – Kork-Eiche, Cork Oak

 

Die echten MITTELMEER-ZYPRESSEN (Cupressus sempervirens) mit ihrem raketenförmigen Wuchs hat mit Minusgraden von minus -10-15 °C keine Probleme. Kritisch wird es nur, wenn die Wintersonne den Kronen mehr Wasser entzieht, als die Wurzeln nachliefern können – z.B. bei gefrorenem Boden. Deshalb ist im Winter entweder ein beschatteter Platz oder eine Schattierung ratsam, z. B. ein Einwickeln in Schattiernetz, Vlies oder Bastmatte.

Cupressus sempervirens – Mittelmeer-Zypresse, Säulen-Zypresse, Italienische Zypresse

PINIEN (Pinus pinea) sind mit ihren schirmförmigen Kronen nicht nur Schattenspender, sondern auch markante Erscheinungen im Garten. Sie halten Temperaturen bis minus -10°C ohne Schutz stand, wer die Kronen in den Anfangsjahren mit einem Schattiernetz vor der Wintersonne schützt, kann sie auch in raueren Lagen pflanzen. Wichtig: Durchlässige, steinige oder sandige Erde.

Pinus pinea – Pinie, Schirm-Kiefer, Stone Pine, Umbrella Pine